Archiv für März 2008

Question: Is everything spiritual?

Last night I watched ‚everything is spiritual‘ from Rob Bell together with my wife. In this DVD-message, Rob Bell talks about the creation account and what part we as human beings play in that account. Besides sharing some mysteries from the world of physics in order to cause us to marvel at the Maker, he comes to this conclusion:

a) Man is the only part of creation that was created 100 % spiritual (as God and the angels) and 100 % physical (as animals, plants and all matter).

b) Thus, since every human is both spiritual and physical, it all comes down to having your eyes opened to who you are and which realms/realities/dimensions you should think/believe/think in.

To make it short: while a) is true, b) is not a correct conclusion. The simple fact he overlooked was the fall of man! The Bible makes it clear that, while we were created originally as Rob Bell describes it, we fell from this kind of life, which is the reason people do not experience the spiritual dimension of life. If it was just as Rob Bell put it, the death of Christ wouldn’t be necessary.

Paul teaches pretty clearly, that we are born (spiritually) dead, and Jesus points to the necessity of being born from above, or, again. He said that we have to be born again, by the Spirit, in order to SEE the kingdom of God, that is, the spiritual reality/dimension. So my conclusion: this teaching gives a very good introduction…to Genesis 1 and 2. But to stop there is to not cross the line between Judaism and Christianity.

3 Tage und 3 Nächte

Schonmal gefragt, wie es möglich ist, dass Jesus am Freitag starb, am Sonntag auferstand, und dabei 3 Tage und 3 Nächte tot gewesen sein soll? Hier ist die Antwort: er starb nicht am Freitag…

Jesu Leiden, Tod und Auferstehung fielen in die Zeit des Passahfestes. Dieses bestand aus dem eigentlichen, eintägigen Passah und dem direkt darauffolgenden, 7-tägigen Fest der ungesäuerten Brote, wobei der erste dieser 7 Tage ebenfalls als ein „Sabbat“ galt (3. Mose 23,6-8). Dieser Sabbat fiel in diesem Jahr auf einen Donnerstag (der große Sabbattag aus Johannes 19,31).

Die Neues Leben Übersetzung gibt hier korrekt wieder: „Die führenden Männer des jüdischen Volkes wollten die Gekreuzigten nicht bis zum nächsten Tag, einem Sabbat – der wegen des Passahfestes noch dazu ein besonderer Sabbat war, am Kreuz hängen lassen.“ (Weil der nächste Tag ein Sabbat war, denken die Meisten, dass es sich demnach bei Jesu Todestag um einen Freitag gehandelt haben muss.)

Was man wissen muss, ist dass das Passahfest oft einfach zum Fest der ungesäuerten Brote dazu gerechnet wurde (was von der inhaltlichen Bedeutung her auch Sinn macht). Man sieht das in Markus 14,12: „Am ersten Tag des Fests der ungesäuerten Brote, dem Tag, an dem die Passahlämmer geopfert wurden, fragten die Jünger Jesus: Wo sollen wir hingehen und das Passahmahl vorbereiten?“

Jüdische Feste beginnen am Abend des Vortages und enden am darauf folgenden Sonnenuntergang. Demnach feierte Jesus das Passah mit seinen Jüngern an einem Dienstag Abend, wurde in der Nacht auf Mittwoch überliefert, Mittwoch Mittags gekreuzigt, und Abends ins Grab gelegt, bevor der Sabbat (also der erste Tag des Festes der ungesäuerten Brote) begann. Dann war sein Leib drei Tage und drei Nächte im Grab, und er auferstand Samstag Abends. Als die Frauen Sonntags Morgens zum Grab kamen, war dieses bereits leer.

 Leider hat die Kirchentradition auch in diesem Fall den Eindruck hinterlassen, dass man nur bibelgläubiger Christ sein kann, wenn man nicht bis drei zählen kann/darf.

Jesus lächelt.

So, hier isser endlich – mein erster deutscher Eintrag. Ein Auszug aus meinen Predigtnotizen für den Jugendgottesdienst gleich.

Jesus teilte als Gottes Sohn die Herrlichkeit des Vaters. Als er auf die Erde kam, kam er, um die Herrlichkeit Gottes auszustrahlen. In Johannes 1,14 schreibt Johannes über Jesus: „Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ Johannes sagt hier, worin er ganz besonders die Herrlichkeit Gottes gesehen hat: darin, dass Jesus voller Gnade und Wahrheit war.

Es gab sicherlich besondere Momente, in denen Gottes Herrlichkeit auf übernatürliche Weise sichtbar wurde. Zum Beispiel auf dem Berg der Verklärung. Da wurde Jesus vor den Augen von Petrus, Johannes und Jakobus verwandelt. Sein Angesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.

Aber ich glaube, dass es Jesu Charakter, sein Leben und sein Dienst an den Menschen waren, die Gottes Herrlichkeit genauso zeigten. In 2. Korinther 4,6 schreibt Paulus: „Denn Gott, der gesagt hat: Aus Finsternis wird Licht leuchten! Er ist es, der in unseren Herzen aufgeleuchtet ist zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi.“ Wo findet man Gnade und Wahrheit? Wo sieht man Gottes Herrlichkeit? In Jesu Gesicht. In seinen Augen. In seinem Lächeln. In seinen Worten.

Darin wie er Sünder anschaut: „Als er aber die Volksmengen sah, wurde er innerlich bewegt über sie, weil sie erschöpft und verschmachtet waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.“ (Matthäus 9,36) „Und als er ausstieg, sah er eine große Volksmenge, und er wurde innerlich bewegt über sie und heilte ihre Kranken.“ (14,14)

In der Bibel steht nirgendwo, dass Jesus lächelte oder lachte. Aber:

Die Bibel sagt, dass Jesus Gott ist. Und Gott tut beides. Im Segen Aarons, mit dem sie das Volk segnen sollten, heißt es: „Der HERR segne dich und behüte dich! Der HERR lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig! Der HERR erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!“ (4. Mose 6,24-26) Das ‚leuchtende Angesicht‘ ist nichts anderes, als ein strahlendes Gesicht – ein freudiges Lächeln. Wenn Jesus Gott perfekt wiedergespiegelt hat, dann hat er gelächelt und gestrahlt.

Außerdem sagt die Bibel, dass Jesus vollkommen Mensch ist. Ein Mensch, der nicht lächelt oder lacht ist kein Mensch. Er ist ein Unmensch. Oder ein Roboter…

Jesus weint. Jesus lächelt. Jesus spricht. Jesus lebt. Jesus ist Gott. In diesem Sinne: Frohe Ostern! (Das Wort ‚Ostern‘ kommt übrigens nicht von irgendeiner heidnischen Göttin ‚Ostera‘, sondern von ‚eos’/’eostere‘, was ‚Sonnenaufgang‘ bedeutet. Deswegen heißt der Osten auch Osten, weil da die Sonne aufgeht. Die Christen erinnern sich an die Frauen, die bei Sonnenaufgang zum leeren Grab kamen.) Er ist auferstanden….

Übrigens…

…ihr könnt natürlich auch gerne auf Deutsch comments schreiben! Die ersten deutschen Beiträge kommen bestimmt! Einen gesegneten Karfreitag! (Karfreitag kommt übrigens von althochdeutsch „kara“, Klage, Trauer, Kummer)

A good day, a crucial day – Good Friday

This day is good. It is a day in which we remember that which was necessary to save sinners, and to change them into free, happy, God-lovers. The atonement of Jesus. His sufferings, his death on the cross. Reason enough to bless you with a couple of quotes:

„Who His own self bare our sins in His own body on the tree.“ 1 Peter 2:24

The Cross of Jesus is the revelation of God’s judgment on sin. Never tolerate the idea of martyrdom about the Cross of Jesus Christ. The Cross was a superb triumph in which the foundations of hell were shaken. There is nothing more certain in Time or Eternity than what Jesus Christ did on the Cross: He switched the whole of the human race back into a right relationship with God. He made Redemption the basis of human life, that is, He made a way for every son of man to get into communion with God.

The Cross did not happen to Jesus: He came on purpose for it. He is „the Lamb slain from the foundation of the world.“ The whole meaning of the Incarnation is the Cross. Beware of separating God manifest in the flesh from the Son becoming sin. The Incarnation was for the purpose of Redemption. God became incarnate for the purpose of putting away sin; not for the purpose of Self-realization. The Cross is the centre of Time and of Eternity, the answer to the enigmas of both.

The Cross is not the cross of a man but the Cross of God, and the Cross of God can never be realized in human experience. The Cross is the exhibition of the nature of God, the gateway whereby any individual of the human race can enter into union with God. When we get to the Cross, we do not go through it; we abide in the life to which the Cross is the gateway.

The centre of salvation is the Cross of Jesus, and the reason it is so easy to obtain salvation is because it cost God so much. The Cross is the point where God and sinful man merge with a crash and the way to life is opened – but the crash is on the heart of God.“ (Oswald Chambers; My Utmost for His Highest)

 

What was the death of Christ? „A martyrdom,“ cries modern thought. „A mischance in an unenlightened age,“ replies the reviewer. „An outcome of all such efforts to battle with evil,“ says the broad-church teacher. „A SACRIFICE!“ thunders this Book. A voluntary sacrifice! A voluntary sacrifice, by which sin has been borne and put away. Here we rest, content to abide, in a world of mystery, at the foot of one mystery more, which, despite all its mystery, answers the cry of a convicted conscience, and sheds the peace of heaven through our hearts.“ (F. B. Meyer; The Way Into the Holiest; Commentary on Hebrews)

 

Have a good friday! (This expression comes from Martin Luther, by the way: Guter Freitag)

Keep what is good

The emerging conversation has polarized alot of Christians. Some of that polarisation is good. Some is bad. My idea is, to take Paul’s approach: Test all things, and keep the good stuff. Maybe you’ve heard this line: „Some people say, the emergent church has some good points – but so does a porcupine!“ Well, to be honest, I don’t think that this is the best way to deal with it. What we should do in my opinion is this:

– Differentiate. Between people and their reputation. Between the different ‚lanes‘ within the emergent movement. (For this, I recommend Mark Driscolls teaching from the „Religion saves“-series on the emergent church. Go to marshillchurch.org, you’ll find it there somehow.

– See that most movements are reactionary. The emergent group reacts to something. What are the bad sides, downsides, weak points of modern day evangelicalism?

– List those things that caused the emerging church to emerge.

– Think about where we need to grow, change, and learn.
If we do that, we will be benefited from this movement. Or we just continue to bash everything we feel threatened by.

Here are some of the topics: dealing with the big issues in the world (war, pollution, corruption, etc.); social responsibility; the humanity of Jesus; different ways to do church; dealing with questions, doubts, etc.; facing the challenges of our culture; Christianity as a ‚way‘; any other suggestions?

I will start do deal with these issues one by one. And I believe it will be helpful and cause us to grow. Let’s face it: even though not ‚everything has to change‘ (Brian McLaren) – some things do! And our attitudes might be among these things…

Sterile orthodoxy and true Christian life

Just a short quote from Francis Schäffer that goes along with some stuff I wrote about before: „If we forget the absolute uniqueness of Christ’s death we are in heresy. As soon as we set aside or minimise, as soon as we cut down in any way, as the liberals of all kinds do in their theology, on the uniqueness and substitutionary character of Christ’s death, our teaching is no longer Christian. On the other hand, let us remember the other side of this matter. If we forget the relationship to us as Christians of this order, then we have a sterile orthodoxy, and we have no true Christian life. Christian life will wither and die, spirituality in any true biblical sense will come to an end.“ (from „True Spirituality“)

Doctrine is important, but we have to ask and seek in order to bring it as deep as possible into our daily lives.