Das hier hilft gegen Menschenfurcht.

Gottes Allmacht – seine Hand

Ich sage aber euch, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und nach diesem nichts weiter zu tun vermögen! Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der nach dem Töten Macht hat, in die Hölle zu werfen; ja, sage ich euch, diesen fürchtet!“ (Lukas 12,4-5)

Die Bibel lehrt uns, dass die menschliche Existenz nicht mit dem körperlichen Tod endet. Die Macht des Menschen, einem anderen etwas anzutun, ist aber auf dieses Leben, und auf diesen Körper begrenzt. Was Menschen dir antun können, ist klar eingeschränkt. Dieses Argument von Jesus basiert auf dem Glauben, dass das Leben nach dem Tod viel wichtiger ist als das Leben jetzt, und dass die Seele wichtiger ist als der Körper. Würde das nicht stimmen, wären diese Worte kein Trost. Gottes Machtbereich erstreckt sich über den Tod hinaus. Das Leben nach dem Tod, und damit das Schicksal der Seele des Menschen, liegt völlig in seiner Hand. Darin liegt für diejenigen, die Jesus Freunde nennt, eine große Sicherheit. Gottes Allmacht bedeutet, dass es für ihn kein leicht und schwer gibt. Ihm ist alles möglich. Er steht über Allem.

Gottes Allwissenheit – seine Gedanken

Werden nicht fünf Sperlinge für zwei Pfennig verkauft? Und nicht einer von ihnen ist vor Gott vergessen. Aber selbst die Haare eures Hauptes sind alle gezählt.“ (6-7a)

Gott weiß absolut alles. Er vergisst nichts. Er übersieht nichts. Genauso, wie seine Allmacht bedeutet, dass es für ihn keinen Unterschied zwischen ‚leicht‘ und ’schwer‘ gibt, bedeutet seine Allwissenheit, dass es für ihn keinen Unterschied zwischen unwichtigen Details und wichtigen, ‚großen‘ Informationen gibt. Wir müssen diese Abstufung machen, weil wir nicht alles wissen können. Wir brauchen eine Prioritätenliste. Gott nicht. Alles ist gleichermaßen präsent in seinen Gedanken.

Gottes Liebe – sein Herz

Ich sage aber euch, meinen Freunden: (…) Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr als viele Sperlinge.“ (4a und 7b)

Wegen seiner Allmacht gibt es für Gott keinen Unterschied zwischen leicht und schwer. Wegen seiner Allwissenheit gibt es für ihn keinen Unterschied zwischen unwichtig und wichtig. Aber: Wegen seiner Liebe gibt es für ihn einen Unterschied zwischen Spatzen und Menschen. Diesem allmächtigen Gott, der die Seele in die Hölle werfen kann, diesem allwissenden Gott, der weiß, wie viele Haare ich auf dem Kopf habe, diesem Gott bin ich nicht egal. Ich bin ihm wichtig und wertvoll. Er liebt mich, denn ich bin Jesu Freund.

Gottesfurcht

Fürchtet den“ (5)

Das alles zu wissen reicht nicht aus. Ich muss es ernst nehmen. So ernst, dass die Furcht vor den Menschen kleiner wird und an Macht über mich verliert. Gott zu fürchten heißt ihn ernster zu nehmen als alles Andere und als alle Anderen. Was er kann, ist wichtiger; was er denkt, ist wichtiger; was er fühlt, ist wichtiger. Gottesfurcht sagt: Gottes Macht, Gottes Gedanken und Gottes Gefühle sind wichtiger als was Menschen mir antun könnten, über mich wissen (oder nicht wissen), für mich empfinden (oder nicht empfinden). Gott ist größer und stärker, mächtiger, weiser und schlauer. Und er liebt mich.

Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer gegen uns? Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“ (Römer 8,31-32)

Das beste Mittel gegen Menschenfurcht ist Gottesfurcht.“ (Spurgeon)

Die Menschen zu fürchten ist eine gefährliche Falle, wer aber auf den Herrn vertraut, lebt unter seinem Schutz.“ (Sprüche 29,25; NL)

Auf Gott vertraue ich, ich werde mich nicht fürchten; was kann ein Mensch mir tun?“ (Psalm 56,12)

Der HERR ist für mich, ich werde mich nicht fürchten. Was könnte ein Mensch mir tun?“ (Psalm 118,6)

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