Archive for the ‘ Poems/Gedichte ’ Category

tauwetter

klirrend kalte, kurze, klare tage

haben etwas erfrischend reines

sind erhebend

aber auf dauer einsam

 

dunkelheit, stille, frost

haben etwas seltsam schönes

sind geheimnisvoll

aber auf dauer verhängnisvoll

 

kamst du zu mir, du schlange?

war es dein unerwarteter biss?

oder streckte sich meine verzweifelte hand

freiwillig nach diesem betörenden kelch aus?

 

der tod, den du bringst, kommt schleichend

das gift der melancholie ist süß und schwer

es betäubt, erleichtert, erlöst

indem es die welt um mich herum

in den farben des winters malt:

schwarz, weiß, und zu viel grau

verschwommen in der dämmerung

der hereinbrechenden nacht

 

ich fand trost in der verwirrung

fühlte die wohlige wärme des erfrierungstods

als die wahrheit der sonne in meine welt kam

und mich von diesem fluch befreite

 

entgegen deiner bösen absicht, mich zu lähmen

weckst du jetzt in mir die hoffnungsvolle sehnsucht

dass deine tage gezählt sein werden

du bist nur eine jahreszeit.

 

licht, wärme, tauwetter

haben etwas wunderbar lebendiges

sind vorboten

ewigen lebens: für immer in seinem licht fröhlich zu sein!

God has the last word: Jesus.

Confusion, Distraction, Pain in My Soul
Contraction, Destruction, Fractioned, not Whole
The Dying, the Losing, Stomach of the Whale
The Low, the Musing, Humanity is Frail
The Cross, the Burial, Darkness of the Tomb
The Spirit, a Mother, the Grave Becomes a Womb
The Birth, Ressurrection, Daybreak Follows Night
Revelation, Conclusion: Gloom’s Defeated by Light